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Die Dermatoskopie (syn. Epilumineszensmikroskopie oder
Auflichtmikroskopie) ist ein nicht-invasives hautärztliches
Untersuchungsverfahren, das insbe-sondere zur Früherkennung von
bösartigen Tumoren der Haut eingesetzt wird. Sie kann aber auch bei
der Beurteilung anderer Erkrankungen wie Krätze, Fremdkörper,
Einblutungen etc. hilfreich sein. Hierbei wird die Haut mit einem
Mikroskop unter Zuhilfenahme von Öl, Desinfektionsmittel oder Wasser
bis in tiefere Schichten betrachtet.
Wie funktioniert das?
Durch den Einsatz des Öls, Desinfektionsmittels oder Wassers wird
der Brechungsindex der Haut angehoben und die Reflexion des Lichtes
vermindert, so dass das Licht des Auflichtmikroskopes in tiefere
Schichten der Haut eindringt und eine Beurteilung tiefer in der Haut
liegender Strukturen (z.B. Pigmentverteilung) ermöglicht.
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