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Die Photodynamische
Therapie (PDT) ist eine moderne, hoch wirksame Behandlung, bei der
die Kombination aus einer lichtsensibilisierenden Spezialcreme mit
rotem Kaltlicht eingesetzt wird, um bestimmte Haut-erkrankungen
gezielt zu behandeln. Dadurch können viele operative Eingriffe
überflüssig gemacht werden.
Mögliche Anwendungen (unter anderem):
- aktinische Keratosen
(lichtausgelöste Hautkrebsvorstufen)
- Basalzellkarzinome, Morbus Bowen und
Spinaliome (weißer Hautkrebs)
- Warzen
Wie funktioniert die PDT?
Auf das Zielgebiet wird eine lichtsensibilisierende Creme
(Photosensibilisator) aufgetragen und anschließend für ½ Stunde bis
3 Stunden ein lichtdichter Verband angelegt.
In dieser Zeit wird der Wirkstoff in den kranken Zellen
angereichert, während die gesunden Zellen ihn kaum aufnehmen.
Mit Hilfe des Wirkstoffes bilden sich in den kranken Zellen
Porphyrine. Mit Schwarzlicht angeleuchtet, heben sich die kranken
Zellen nun korallenrot von den Gesunden ab. Das ganze Hautareal wird
anschließend mittels einer Speziallampe mit rotem Kaltlicht
belichtet. Dieses Licht „sucht“ sich die kranken Zellen mit dem
angereicherten Photosensibilsator und zerstört sie, indem Porphyrine,
Licht und Sauerstoff in der Zelle miteinander reagieren. Diese
Reaktion heißt „photodynamische Reaktion“.
Um eventuell verbliebene Zellen zu entdecken und zu beseitigen, wird
die Behandlung ggf. noch 1-2 mal wiederholt.
Handelt es sich dabei um gefährliche Strahlen?
Sowohl das rote Kaltlicht der PDT-Lampe als auch die Spezialcreme
sind völlig harmlos. Es handelt sich dabei um reine Lichtstrahlung,
also nicht um radioaktive oder UV-Strahlung.
Erst die Kombination von Licht und Creme führt zu den gewünschten
biologischen Reaktionen der Haut. Durch die Creme wird allerdings
die Haut vorübergehend stark lichtempfindlich.
Wie wirksam ist die PDT?
Der wesentliche Vorteil gegenüber Operationen ist die weitestgehende
Schonung gesunder Haut und die meist narbenlose Abheilung.
In vielen wissenschaftlichen Untersuchungen lag die Erfolgsquote bei
aktinischen Keratosen (Hautkrebs-vorstufen) bei bis zu 98 %.
Die Erfolgsquote bei Basaliomen und Morbus Bowen liegt bei über 90%.
Was kostet die PDT Behandlung?
Private Kassen übernehmen die Kosten der Behandlung
ohne Probleme. Leider gilt dies nicht für die gesetzlichen
Krankenkassen. Die PDT kann daher nicht über die
Krankenversicherungskarte abgerechnet werden.
Wir bieten die Behandlung gesetzlich versicherten Patienten als
Selbstzahlerleistung an.
Sie haben noch weitere Fragen?
Das Praxisteam beantwortet sie gern und nennt Ihnen auch die Kosten
der Behandlung.
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